
Heute die fest verankerte Offshore-Windkraftanlage, morgen die schwimmende – lautet die Strategie der Nass&Wind-Gruppe für die Offshore-Windparks
Die Nass&Wind-Gruppe betreibt eine einzigartige Strategie zur Entwicklung von Offshore-Windparks, um einen signifikanten Beitrag zur Erreichung der französischen Ziele hinsichtlich der Stromerzeugung durch Meereswindkraftanlagen zu leisten und eine echte Offshore-Windindustriebranche entstehen zu lassen.
Diese Strategie besteht darin, zunächst mit vorhandenen, sofort konkurrenzfähigen Technologien Projekte mit fest verankerten Offshore-Windparks zu entwickeln, um mit diesen die Zielvorgaben bis 2020 zu erfüllen. In einem zweiten Schritt werden leistungsstärkere schwimmende Offshore-Windkraftanlagen entwickelt, die weiter von den Küsten entfernt sind. Die Teams von Nass&Wind Offshore arbeiten bereits an der Entwicklung von Projekten für schwimmende Windkraftanlagen. Ein Pilotprojekt könnte bis 2016 umgesetzt werden.
Die Entwicklung dieser schwimmenden Offshore-Windparks wird durch die Ausarbeitung einer neuen Technologie einer schwimmenden Offshore-Windkraftanlage ermöglicht, die eine andere Tochter der Gruppe in Zusammenarbeit mit bedeutenden französischen Akteuren der Industrie und Forschung entwickelt. Es handelt sich um das Projekt Winflo, das im November 2008 durch den Cluster Pôle Mer Bretagne anerkannt wurde, und dessen Prototyp 2014 in einem Maßstab von nahezu 1:1 getestet werden wird.
Die Entwicklung fest verankerter Offshore-Windparks ist daher eine logische und unumgängliche Vorstufe der schwimmenden Windparks : Erstere (die fest verankerten) tragen dazu bei, das französische Know-how zu konsolidieren, die vorhandenen Windpark-Technologien und unsere Kenntnisse an die Meeresumwelt anzupassen und der Industrie, den Investoren, Geldgebern und Versicherern eine angemessene Transparenz der Projekte zu bieten, die beträchtliche Investitionen erfordern. So schätzen wir zum Beispiel, dass die Erzeugung von 2.000 MW Strom aus Offshore-Windkraftanlagen eine Investition von etwas sieben Milliarden Euro bedeutet. Dies zeigt, welche Herausforderung dies für Regionen bzw. regionale Arbeitsmärkte wie Saint-Nazaire, Lorient, Brest oder Le Havre bedeuten kann.
Die schwimmende Offshore-Windkraftanlage ist demnach eine Art natürlicher Nachfolger der fest verankerten Offshore-Windkraftanlage und gleichzeitig ein neues Ziel, das es zu erreichen gilt. Sie wird neue, schier unerschöpfliche Ressourcen an sauberer Energie erschließen. Ihre Entwicklung erfordert einen Technologiesprung, der derzeit sämtliche Kräfte der französischen Industrie, Ingenieure, Wissenschaftler, Dozenten und Studenten, die an dem Projekt Winflo arbeiten, mobilisiert.
Nass&Wind Offshore. Die wichtigsten Projekte der von Nass&Wind Offshore entwickelten Offshore-Windparks liegen vor der Küste der Departements Loire-Atlantique, Morbihan, Côtes d’Amor und Ille-et-Vilaine sowie im Bereich Ärmelkanal-Nordsee. Nach Abschluss der gesetzlich vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsstudien hat sich Nass&Wind Offshore nachdrücklich dafür entschieden, 2010 in weiterführende technische Studien zu investieren (aerologische, meteorologische und ozeanische, geophysikalische Studien usw.), die sowohl die Standortauswahl der Projekte des Unternehmens als auch die technische und finanzielle Machbarkeit der entwickelten Projekte bestätigt haben. Der Umfang dieser Studien, die Vorgehensweise, die auf den aktuell am besten bewährten Praktiken der Länder Nordeuropas (Dänemark, Großbritannien, Deutschland, Niederlande) basieren, und die Beauftragung der besten in diesem Bereich spezialisierten französischen und europäischen Ingenieurbüros stellen den größten Trumpf in der Konzeption dieser Projekte dar, die in der Lage sind, die anspruchsvollsten Industrieunternehmen und Investoren zu überzeugen, die sich für Offshore-Windparks vor der französischen Küste interessieren.
Unsere Ingenieure nutzen die solide Erfahrung der Gruppe und können sich auf eine Struktur der permanenten Abstimmung mit den gewählten Vertretern, den Nutzern des Meeres und den verschiedenen Vereinen stützen, um die ehrgeizigen, komplexen und richtungsweisenden Projekte mit voller Überzeugung und in Abstimmung mit den Akteuren der Entwicklung unseres Lebensraums erfolgreich umzusetzen.
Von Nass&Wind Offshore entwickelte Offshore-Windparkprojekte :
Nass&Wind Offshore
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Weiterführende Informationen : Offshore-Windkraftanlagen
Europa ist weltweit ein für den Ausbau von Offshore-Windparks am besten geeigneter Bereich, da Europas maritimer Raum nicht sehr tief ist, insbesondere in Nordeuropa und vor allem in Nord- und Ostsee. Außerdem besitzen diese Zonen ein erhebliches Windpotenzial. Diese Meere liegen außerdem in unmittelbarer Nähe der „europäischen Megalopolis“, der Zone mit der größten Bevölkerungsdichte und dem höchsten Energieverbrauch des Kontinents. In Frankreich liegen die am besten geeigneten Standorte an den Küsten des Ärmelkanals und der Nordsee sowie am Atlantischen Bogen zwischen der Bretagne und Aquitanien. Der Internationalen Energieagentur zufolge „ wird das Potenzial der Offshore-Stromerzeugung in Frankreich für 2020 auf 30 TWh geschätzt, was dem häuslichen Verbrauch (Heizung eingeschlossen) von 13 Millionen Franzosen entspricht.“
Die Offshore-Windkraftanlagen funktionieren nach dem gleichen Prinzip, wie die Onshore-Windkraftanlagen und ihre Hauptkomponenten sind denen, die an Land verwendet werden, sehr ähnlich. In einem Element unterscheiden sie sich jedoch wesentlich von den Onshore-Windkraftanlagen: in ihren Fundamenten. Diese werden je nach Wassertiefe und den Eigenschaften des Meeresgrundes ausgeführt. Sie können aus Beton oder aus Metall bestehen. Das Fundament aus Metall ist entweder als Monopile tief in den Meeresboden gerammt oder als Tripod- oder Quadripodkonstruktion am Meeresboden verankert, ähnlich der für Ölbohrplattformen verwendeten Technologien.
Die aktuellen Offshore-Windkraftanlagen können in einer Wassertiefe bis maximal 40 Metern bei Flut installiert werden. Sie sind leistungsfähiger als die onshore verwendeten Windkraftanlagen: Ihre Leistung kann 5 bis 6 MW erreichen, gegenüber 2 MW bei den Onshore-Windkraftanlagen.
Auch der Anschluss der Offshore-Windparks ist aufgrund der hohen Leistung dieser Parks und der Entfernung zum Stromnetz ganz speziell: Er erfolgt über besondere Seekabel, die in der Regel für die Verlegung von Unterwasser-Stromkabeln verwendet werden.
Die Planung eines Projekts im Meer erfordert die Berücksichtigung aller Elemente der lokalen Umgebung: der gesamten Meeresfauna und -flora sowie der Vögel. Im Hinblick auf die Menschen werden auch die Auswirkungen des Parks auf die Landschaft und die lokalen wirtschaftlichen Tätigkeiten beurteilt (Fischerei, Schifffahrt, Sportschifffahrt, Tourismus usw.). Jedes einzelne dieser Kriterien wird berücksichtigt und kann Veranlassung zu entsprechenden ausgleichenden Maßnahmen geben.
Ein Offshore-Windpark mit einer Leistung von 400 MW erbringt im Übrigen eine jährliche Gewerbesteuer, die auf nahezu fünf Millionen Euro geschätzt wird, d. h. sie beläuft sich auf 12.492 Euro je installierte MW (Dekret vom 1. April 2008). Die Hälfte dieser Steuergelder wird durch den Präfekten des Departements auf die Küstengemeinden verteilt, von denen aus die Windenergieanlagen zu sehen sind und die in einem Umkreis von 12 Seemeilen um diese gelegen sind. Die andere Hälfte wird in einen Departement-Fonds für Fischerei und Sportschifffahrt einbezahlt, den der Generalrat des Departements verwaltet, in dem der elektrische Anschluss der Windenergieanlage an die Versorgungsnetze liegt (Dekret vom 26. August 2008 über die Bedingungen für die Anwendung und die Verteilung der jährlichen Gewerbesteuer für Anlagen zur Stromerzeugung mithilfe von mechanischer Windenergie in den Binnengewässern oder Hoheitsgewässern).
Weiterführende Informationen : Ziele für die Stromerzeugung durch Offshore-Windparks (Frankreich und Bretagne)
Französische Zielvorgaben bis 2020.
Die EU-Richtlinie zur Förderung Erneuerbarer Energien, die im Rahmen des EU-Klima- und Energie-Pakets durch das Europäische Parlament und den Europäischen Rat Ende 2008 verabschiedet wurde, sieht vor, dass bis 2020 20 % des Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen stammen muss. Um dieses Gesamtziel zu erreichen, legt die Richtlinie für jeden der Mitgliedstaaten jeweils nationale Ziele fest: Für Frankreich wurde die Zielvorgabe von 23 % bereits mit dem Entwurf des Umweltgesetzes Grenelle de l’Environnement eingeführt, das im Parlament praktisch einstimmig verabschiedet wurde. Das Umweltgesetz „Grenelle“ legt für die Offshore-Windenergie eine Zielvorgabe von 6.000 MW bis 2020 fest. Dies würde die Erzeugung von 18 TWh gestatten, was dem häuslichen Verbrauch (Heizung eingeschlossen) von 8 Millionen Franzosen entspricht.
Die Zielvorgaben für die Bretagne (2015 – 2020).
Mit dem im Juli 2007 verabschiedeten Energieplan für die Bretagne hat sich die Bretagne in dem auf europäischer und auf nationaler Ebene beschlossenen Entwicklungsverlauf verpflichtet, die Emissionen an Treibhausgasen bis 2050 auf ein Viertel zu reduzieren, bis 2020 Energieeinsparungen von 15 bis 20 % zu erzielen und den Anteil des Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen auf 20 % zu erhöhen. Der Ausbau der Offshore-Windparks und anderer maritimer Energiequellen ist im Rahmen dieser Energiepolitik von vorrangiger Bedeutung. So hat die Region Bretagne als Ziel festgelegt, vor ihren Küsten bis 2015 500 MW und bis 2020 1.000 MW Offshore-Windkraftanlagen aufzunehmen, für eine Produktion von 3,5 TWh, was 14% des Stromverbrauchs der Bretagne (19,8 TWh im Jahr 2007) entspricht. Hierbei ist es wichtig zu betonen, dass das Profil der jährlichen Energieerzeugung der Offshore-Windkraftanlagen, die damit vor den bretonischen Küsten aufgestellt werden, dem Profil des Strombedarfs der Bretagne ziemlich genau entspricht.
Der Beitrag von Nass&Wind Offshore.
Nass&Wind Offshore entwickelt derzeit etwa ein Dutzend Windparkprojekte, die am Atlantischen Bogen und im Ärmelkanal/Nordsee errichtet werden. Die am weitesten fortgeschrittenen Projekte befinden sich vor der Bucht von Saint-Brieuc in der Nähe des Grand Léjon, vor Saint-Malo, südlich des Plateau des Minquiers, vor Lorient im Mer d’Aïse und vor der Pointe du Croisic, auf der Banc de Guérande.
Insgesamt entwickelt Nass&Wind Offshore Offshore-Windparkprojekte mit einer potenziellen Leistung von nahezu 1.500 MW, d. h. nahezu 25 % des von der französischen Regierung für 2020 vorgegebenen Ziels.
Weiterführende Informationen : An einem Projekt beteiligte Fachbereiche.
• Projektentwicklung : Berater, Promoter, Anwaltskanzleien, Finanzierungsgesellschaften, Technische Experten usw.
• Forschung & Entwicklung : Universitäten, F&E-Büros ;
• Fertigung : Bauteile Windkraftanlage, Turm, Montage der Windturbinen, Spezialschiffe, Zertifizierungsbeamte usw.
• Bauarbeiten : Hafeninfrastruktur, Fundamente, Stromkabel und -anschlüsse, Transport usw.
• Betrieb : Spezialfirmen für die Wartung, Shuttle, Spezialschiffe, Schiffswerft, Lagerung usw.
• Demontage : Spezialfirmen im Bereich Bauingenieurwesen, Elektroingenieurwesen, Transport usw.
Weiterführende Informationen : Die Kostenstruktur eines Windparks
Weiterführende Informationen : Die Abstimmung ist der Schlüssel zum Erfolg eines Projekts
Die Rede des französischen Präsidenten am 16. Juli 2009 in Le Havre, der kürzlich veröffentlichte Bericht des Wirtschafts- und Sozialrats der Bretagne mit dem Titel „Maritime Energiequellen in der Bretagne : Jetzt sind wir dran!“ oder die Rede von François Fillon am 2. Dezember 2009 in Brest belegen das eindeutige politische Bestreben auf nationaler und regionaler Ebene, den Ausbau der erneuerbaren maritimen Energiequellen generell und speziell der Windparks zu fördern.
Der Premierminister hat in seiner Rede anlässlich der 5. Sitzung der maritimen Wirtschaft, die am 2. Dezember 2009 in Brest stattfand, Folgendes festgestellt : „ Das Meer ist auch eine hervorragende Energieressource, die uns einlädt, die technische und wirtschaftliche Herausforderung anzunehmen, einen Energiewirtschaftszweig zu entwickeln, der in der Lage ist, die verschiedenen Formen der maritimen erneuerbaren Energien zu nutzen. (…) Die meisten der rein maritimen Technologien, die schwimmenden Offshore-Windkraftanlagen , die Meeresströmungskraftwerke, die Meereswärmekraftwerke stehen noch am Anfang ihrer Entwicklung und nur wenige wurden bereits erprobt. Ihr Ausbau kann heute nicht ohne die Unterstützung der öffentlichen Behörden erfolgen. (…) Die maritimen Energien sind besonders vielversprechend, werden aber nur zu einem geringen Teil zur Erfüllung unserer Zielvorgaben hinsichtlich der Nutzung der erneuerbaren Energien bis 2020 beitragen, deshalb müssen wir, bis diese so weit sind, einen gewissen Teil unserer Anlagen abzulösen, die Offshore-Windkraftanlagen, die bereits eine ausgereifte Technologie sind, aktiv ausbauen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis 2020 6.000 MW Offshore zu installieren.“
Auf diese Unterstützung , hin hat André Antolini, Präsident des „Syndicat des énergies renouvelables“ (Verband der Erneuerbaren Energien) im Juni im Senat betont, dass „die Projektentwickler Projekte planen müssen, die hinsichtlich der Energieerzeugung effizient sind, regional Arbeitsplätze schaffen, die nicht outgesourct werden und die Umwelt von Mensch und Natur erhalten. “
Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 hat die Nass&Wind-Gruppe es sich zur Regel gemacht, Energieprojekte auf der Basis erneuerbarer Energien zu entwickeln und umzusetzen, die sowohl regionale als auch nationale Probleme lösen und gleichzeitig die lokalen Akteure respektieren und einbeziehen, insbesondere indem sie deren Erwartungen und Auflagen berücksichtigen. Das Motto unseres Unternehmens fasst diese Regel zusammen: „Unser Lebensraum braucht alle unsere Energien.“
Die Projekte werden ausnahmslos so geplant, dass sie die Natur und die Umwelt des Menschen in minimaler Weise beeinflussen. Nass&Wind ist stets bestrebt, jedes einzelne Projekt in die dynamische Entwicklung der Lebensräume zu integrieren und hat damit ein einzigartiges Know-how erlangt.
Die Gruppe ist heute anerkannt für die Qualität ihrer Umweltverträglichkeitsstudien und ihre Fähigkeit, in Abstimmung mit den Akteuren der Entwicklung unserer Lebensräume, die ehrgeizigsten, komplexesten, richtungsweisendsten und beispielhaftesten Projekte umzusetzen. Die Ingenieure und Projektleiter von Nass&Wind Offshore nutzen die solide Erfahrung der Gruppe und können sich auf eine Struktur der permanenten Abstimmung mit den gewählten Vertretern, den Nutzern des Meeres und den gesellschaftlichen Vereinigungen stützen.



